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  ZONE

 

Die Höchstgeschwindigkeit auf dem  Wederdamm beträgt 10km/h.

Im übrigen Gelände ist Schrittgeschwindigkeit zu fahren.

 

 

 

So fing es an –

Ein Start mit unerwarteten Hindernissen

 

04.12.1986

Abschluss der Nutzungsvereinbarung zwischen dem VEG Diepensee, dem Rat der Gemeinde Niederlehme und dem Kreisvorstand des VKSK über die Bereitstellung der Flächen für die Vergabe an Bürger zur kleingärtnerischen Nutzung im Rahmen von Kleingartenanlagen (zu diesem Zeitpunkt 105,4 ha und etwa 2.400 Kleingärten geplant, die über den gegenwärtigen Bereich hinaus zunächst auch in der Ortslage sowie in anderen Flurbereichen vorgesehen waren);

 

10.12.1987

Gründungsversammlung der VKSK-Sparte Centrum Warenhaus Am Alex (CWH als Trägerbetrieb, weitere Betriebe: Grand Hotel, BMK Kohle und Energie, ZK der SED, Mitropa Berlin, VEB Baureparaturen Berlin, FDGB Bundesvorstand, HO Gaststätten Mitte, Palasthotel; geplant waren 200 Parzellen, dav. 125 auf dem Niederlehmer Werder und 75 an der Karl-Marx-Str. in Niederlehme, neben Kalksandsteinwerk); erster Vorsitzender: Bernd Menze (Parzelle 14);

 

1987-88

Planung der Anlage, Einreichung der Planungsunterlagen beim VKSK, staatlichen Stellen und Ämtern (z.B. Polizei, Post, Ministerien für Nationale Verteidigung und Staatssicherheit); am 15.02.1989 Erteilung der Städtbaulichen Bestätigung Reg.-Nr. 0407-1544-89 durch das Bezirksbauamt, jetzt konnte jedes Vereinsmitglied für seinen Bungalow einen Bauantrag bei der Gemeinde stellen;

 

I. Quartal 1989

Trennung der Standorte in 2 selbständige Kleingartensparten mit Wahl gesonderter Vorstände, die Beantragung der Genehmigungen erfolgte bereits getrennt;

 

01.04.1989

Übergabe der Kleingartenparzellen an die Spartenmitglieder;

 

05.1989/12.1993

Für die Flächen mit dem kulturgeschichtlich bedeutsamen Bodendenkmal „Kaiserzeitliche Siedlung“ (Flur 2, Flurstücke 100 – 107, d.h. Parkplatz und Parzellen 30-58) wurde als Bedingungen für die Errichtung der Gartenlauben ein Plattenfundament mit einer maximalen Eintiefung sowie eine maximale Tiefe der Bodenbearbeitung von jeweils 30 cm (1 Spatenstich) festgelegt. Die mit den Brandenburgischen Denkmalschutzbehörden abgestimmten Regeln zum Schutz des Bodendenkmals sind für diese Parzellen Bestandteil des Pachtvertrages;

 

1989-09.1990

Bau der Umzäunung sowie des Entwässerungsgrabens durch das Schilf, Verlegung einer Baustromversorgung von der Anlage Sonnenschein (insg. 16,5 kW verfügbar, d.h. im Mittel 230 W pro Parzelle bei gleichzeitiger Nutzung; dieses Provisorium musste dann bis zur Inbetriebnahme der Trafostation Inselblick Januar 1995 und dem festen Anschluss aller Bungalows bis 06.1995 reichen), Bau des Wasserleitungsnetzes sowie Baubeginn und überwiegende Fertig-stellung der Bungalows für etwa 2/3 der Vereinsmitglieder;

 

07.1991-1994

Veränderungssperre (Baustopp) durch die Gemeindeverwaltung Niederlehme, wobei bereits seit dem 03.10.1990 keine Baugenehmigungen mehr ertei lt wurden; 07.1991 Übernahme von 13 Mitgliedern der Anlage Möllenzugsee, nachdem der Runde Tisch Niederlehme die Bebauung der beiden dem Verein übergebenen Flächen entlang der Wernsdorfer Straße untersagt hatte;

 

09.1991 – II.1996

Flächennutzungsplanung der Gemeinde: Beginn ohne Einbeziehung der Vereine und u.a. mit dem Ziel, den Kleingärtnern kein dauerhaftes Nutzungsrecht einzuräumen; inzwischen Ausweisung der Kleingartenanlagen auf dem Niederlehmer Werder als Dauerkleingärten;

 

ab 07.1990

Mehrere Gesprächsrunden mit den Bodeneigentümern (künftige Pachtvertäge, Pachthöhe, von den Vereinen nicht genutzte Flächen entlang der Wernsdorfer Straße, weitere Errichtung von Bungalows in den Baulücken, Zustimmung für die Elektro-Erschließung der Anlagen), in diesem Zusammenhang Bildung des Sprecherrates der Niederlehmer Kleingartenvereine. Auch wenn zwischenzeitlich selbst Gerichte (Landgericht Potsdam, Oberlandesgericht Brandenburg) bemüht wurde, wuchs das gegenseitige Verständnis für bestehende Rechte und vorhandene Sorgen, so dass 12.1998 unbefristete Pachtverträge in Fortsetzung der Nutzungsvereinbarung vom 04.12.1986 geschlossen wurden, die sowohl den Eigentümern einen fairen wirtschaftlichen Nutzen aus Pacht und Zuschlag dazu als auch den Gartenfreunden das mehrmalige Übernachten außer dauerndem Wohnen und einen Geräteschuppen von 4 m2 ermöglichen;

 

09.1997-05.2000

Erarbeitung einer ökologisch orientierten Entwicklungskonzeption für den Gesamtbereich durch die DUBROW GmbH Bestensee im Auftrag des Sprecherrates und Einholung der Zustimmung der Unteren Naturschutzbehörde dazu (nachfolgend regelmäßige Abstimmung zu den vorgesehenen Pflegemaßnahmen).

 

05.2010-09.2011

Bewertung unserer Entwicklungskonzeption von 05.2000 durch die DUBROW GmbH Bestensee und deren Fortschreibung für die nächsten 10 Jahre im Auftrag des Sprecherrates einschl. Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde.