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  ZONE

 

Die Höchstgeschwindigkeit auf dem  Wederdamm beträgt 10km/h.

Im übrigen Gelände ist Schrittgeschwindigkeit zu fahren.

 

 

 

Regionale Ergänzung der Gartenordnung        

des Kreisverbandes der Garten- und Siedlerfreunde Dahme-Spreewald e.V.

 

für den Bereich der Niederlehmer Kleingartenvereine"Energie”, ”Sellenzugsee”, ”Sonnenschein”, ”Möllenzugsee”, ”Möllenzug”, ”Inselblick” und ”Waldhöhe”

 

Nach Beschluss durch den Kreisvorstand am 01. April 1999 in Kraft getreten

1. Zweck

Die langfristige Sicherung des Bestandes der Anlagen wie auch einer sozialverträglichen Pachthöhe wird maßgeblich davon abhängen, wie es gelingt,

*     sie zu attraktiven und öffentlich begehbaren Grünanlagen zu entwickeln,

*     einen intakten Naturhaushalt, insbesondere aber die geschützten und in ihrem Fortbe­stand bedrohten Tier- und Pflanzenarten und ihre natürlichen Lebensräume, künftigen Generationen zu erhalten und zu fördern sowie

*     stets und flächendeckend die Erfordernisse des Bundeskleingartengesetzes und der öffentlichen Ordnung und Sicherheit zu erfüllen.

Aus diesen Gründen und zur Berücksichtigung der örtlichen Besonderheiten hat der Kreis­verband der Garten – und Siedlerfreunde Dahme – Spreewald e. V. als Zwischenpächter der Gesamtfläche in Niederlehme folgende, für alle Gartenfreunde in den o.g. Vereinen verbindlichen Festlegungen getroffen, die die geltende Gartenordnung des VGS-Kreisver­bandes ergänzen und ebenfalls Bestandteil der Kleingartenpachtverträge sind:

Diese Festlegungen gelten sowohl für die Fläche der Anlagen der o.g. Kleingartenvereine als auch für alle übrigen Flächen, die Bestandteil des Hauptnutzungsvertrages vom 04.12.1986 sind.

2. Öffentliche Ordnung und Sicherheit

2.1  Alle Zufahrtswege ab der Wernsdorfer Straße unterliegen dem Verantwortungsbereich der Kleingartenvereine. Diese sind für die Aufrechterhaltung von Ordnung und Sauber­keit sowie für die Instandhaltung verantwortlich.

2.2  Das Aufbringen von Material jeglicher Art (z.B. Sand, Gartenboden, Grünmaterial etc. ) auf den Wege, selbst zum Verfüllen von Schlaglöchern, ist verboten.

2.3  In der Zeit 31.10. bis 01.04. sind die Tore der Hauptzufahrten verschlossen zu halten. Die Begehbarkeit des außerhalb der Anlagen liegenden Wegenetzes ist zu gewähr­leisten

2.4  Die zulässige Fahrgeschwindigkeit für Fahrzeuge auf den Zufahrtswegen und den Binnenwegen in den Anlagen beträgt 10 km/h.

2.5  Für die Abfallentsorgung sind die Müllcontainer des jeweiligen Vereins zu nutzen. Die Ablagerung von Abfällen jeglicher Art ist verboten. Auch das Abstellen von Säcken mit Laub, Rasenschnitt bzw. Gartenabfällen an den Straßen und Wegen ist als illegale Abfallentsorgung strafbar und schädigt empfindlich das Ansehen der Kleingärtner in der Gemeinde. Diese Materialien sind nur an den durch den Verein festgelegten Stellen zur Abholung abzulagern.

2.6  Die Benutzung der Glascontainer ist nur außerhalb der Zeit von 13.00 bis 15.00 Uhr gestattet.


2.7  Entsprechend der Brandenburgischen HundehalterVO besteht für Hunde außerhalb des Kleingartens grundsätzlich Leinenzwang. Wer auf Straßen und in den Anlagen Tiere mit sich führt, hat dafür Sorge zu tragen, daß sie Personen nicht gefährden oder verletzen, Sachen nicht beschädigen und Straßen und Anlagen nicht beschmutzen. Die aufsichts­führenden Personen sind verpflichtet, die von den Tieren verursachten Beschädigungen oder Verunreinigungen der Straßen oder Anlagen unverzüglich zu beseitigen.

2.8  Von Kinderspielplätzen sowie von Badestellen sind Tiere grundsätzlich fernzuhalten.

3. Öffentliche Mitnutzung der Anlagen

3.1  Während der Gartensaison (01.05.-30.09.) sind von 8.00 bis 20.00 Uhr die Anlagen über die gekennzeichneten Fußgängertore öffentlich begehbar. Vom außerhalb der Anlagen liegende Wegenetz können der Wederdamm und der Inselweg bis Tor Inselblick befahren werden.

3.2  Besucher parken ihre Fahrzeuge auf den gekennzeichneten Besucherparkplätzen.

3.3  Das Benutzen der Sport- und Spieleinrichtungen der Vereine einschließlich des Sport­platzes westlich der Wernsdorfer Straße geschieht auf eigene Gefahr. Für fahrlässig oder vorsätzlich verursachte Schäden an den Einrichtungen haftet der Verursacher.

3.4  Die Benutzung der Badestellen geschieht auf eigene Gefahr. Besonders die Eltern werden gebeten, ihre Kinder auf die Risiken durch die Schiffahrt auf der Dahme hinzuweisen.

4. Schutz und Pflege der natürlichen Umwelt

4.1  Für die Erhaltung und Förderung von geschützten und in ihrem Fortbestand bedrohten Tier- und Pflanzenarten und ihrer natürlichen Lebensräume ist der Uferbereich (Schilf­gürtel, Erlenbruchwald) des Möllenzugsees vom Anfang des Vereins "Möllenzugsee" bis zur Inselspitze gemäß § 32 Brandenburgisches Naturschutzgesetz für das Betreten gesperrt. Der Zugang zum Möllenzugsee ist nur an den von den Vereinen gekennzeichneten Stellen gestattet.

4.2  Für die ausgewiesenen Vogelbrutgebiete entlang der Dahme sind in der Zeit vom 01.04.-15.08. gemäß § 38 Brandenburgisches Naturschutzgesetz das Betreten oder andere Störungen zu unterlassen.

4.3  Die zum Schutz der Vogelbrutgebiete errichteten Trockenhecken sind vor Beschädi­gungen zu schützen. Das Ablegen von Gartenabfällen, Grünschnitt und Gehölz ist nur nach ausdrücklicher Genehmigung durch den Vorstand zulässig.

4.4  Die Feuchtflächen, Waldinseln sowie die Begleit – und Saumbiotope in den Anlagen sind vor Beeinträchtigungen zu schützen. Pflegemaßnahmen in Übereinstimmung mit der Entwicklungskonzeption der Anlagen werden durch die Vereinsvorstände veranlaßt und koordiniert.

4.5  Die Ablagerung von Rasenschnitt und Gartenabfällen im Wald, in Uferbereichen, im Schilf, in den Feuchtflächen und Saumbiotopen führt zu einem außerordentlichen Eintrag von Nährstoffen, der die Lebensgrundlagen für seltene Pflanzen zerstört und die Ausbreitung von Unkräutern, vor allem Brennesseln und Melde, fördert. Derartige Ablagerung sind daher gesetzlich verboten (Kompostierung im eigenen Garten).

4.6  Begleitpflanzungen an den Straßen und Wege in und außerhalb der Kleingarten­anlagen sind erst nach Absprache mit dem Vorstand auszuführen.


4.7  Ein Verbrennen pflanzlicher Rückstände zur Bekämpfung von Pflanzenkrankheiten ist nur gestattet, wenn zuvor eine Ausnahmegenehmigung vom Ordnungsamt des Amtes Unteres Dahmeland eingeholt worden ist. Das Abbrennen von Wiesen, Böschungen, Weg- und Feldrainen ist ganzjährig verboten.

4.8  Das Angeln an der Dahme und dem Möllenzugsee ist mit einem Angelberechtigungs­schein nur außerhalb der gekennzeichneten Brutvogelgebiete erlaubt.

4.9  Bei der Benutzung des Wanderweges entlang des Dahmeufers sind Störungen der angrenzenden ausgewiesenen Vogelbrutgebiete zu vermeiden.

4.10 Katzen dürfen sich außerhalb der Gartenlauben nur aufhalten, wenn sie ein Hals­glöckchen tragen.

5. Schußbestimmungen

5.1  Bei Zuwiderhandlungen erfolgt eine Aussprache zwischen Vorstand und dem Verursacher. Erneute Zuwiderhandlungen können nach Abmahnung durch den Zwischenpächter ausreichender Kündigungsgrund nach §§ 8 oder 9 des Bundes­kleingartengesetzes sein.

5.2  Bei Verhängung von Verwarngeld oder Geldbuße gegen den Verein kann das Mitglied, dessen Fehlverhalten die Ursache ist, zur Begleichung herangezogen werden.

5.3  Für die Information seiner Gäste über die Bestimmungen der Gartenordnung des VGS-Kreisverbandes und diese ergänzenden Festlegungen ist das entsprechende Vereinsmitglied verantwortlich.

5.4  Besucher, die die ausgewiesenen Vogelbrutgebiete während der Schutzzeit stören oder an den gemeinschaftlichen Anlagen (Sport- und Spielplätze, Badestellen) Beschädigungen verursachen oder andere belästigen, können im Rahmen des Haus­rechtes durch Mitglieder der Vereinsvorstände des Geländes verwiesen werden.

 

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